Segeln mit Kindern

Was waere wenn…

….wir die Anzahlung fuer unser Haus zurueckzahlten, den Verkauf der Baeckerei stoppten und unsere Segelplaene vergaessen?

Statisten

Wir haetten es gut. Unglaublich bequem sogar. Wir wuerden weiterhin an einem traumhaft schoenen Ort in einem traumhaft schoenen Haus wohnen; umgeben von guten Freunden, die unsere Nachbarn sind. Wir wuerden kuschelig warm im Winter vor unserem lauschigen Kamin sitzen und Walnuesse knacken. Im Sommer unter unserem Sonnendeck auf der Verandah. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Gerade richtig.


Wir waeren Statisten in unseren eigenen Traeumen

Wir haetten saubere Waesche und sauberes Geschirr jederzeit und non-stop, dank Waschmaschine und Geschirrspueler. Strom aus der Steckdose und unbegrenzt heisse Duschen; und sogar einen Haarfoehn.

Unsere Baeckerei wuerde uns weiterhin ein regelmaessiges Einkommen verschaffen und vielleicht wuerden wir eine neue Terasse bauen, uns eine woechentliche Putzhilfe leisten und Urlaubstage an Flughaefen, in Flugzeugen und in Ferienbungalows auf tropischen Inseln verbringen. Wir wuerden Buecher lesen und Filme schauen ueber fremde Kulturen und ueber das Meer und ueber seine Bewohner. Im Urlaub wuerden wir schnorcheln oder tauchen gehen. Und ab und an sagten wir vielleicht „Was waere wenn wir einfach…?!“

Wir waeren Statisten in unseren eigenen Traeumen.Frame-27-04-2016-10-28-06_Fotor

Raus aus der Komfortzone!

Vorallem aber wuerden wir in unserer Komfortzone bleiben… Hier fuehlen wir uns wohl, hier bleiben wir. Fuer immer…

ECHT JETZT? – Ich hoffe, dass dieser Zustand erst einsetzt wenn wir schon am Stock gehen und halb erblindet sind. Das Leben voller Wunder und Prickel; das, was voller Leidenschaft und wahrer Freude ist, das Leben welches uns wachsen und zu besseren Menschen werden laesst, findet nicht zu Hause auf der Couch oder am warmen Herd statt.

Unbequem muss es sein (anfaenglich wenigstens). Hoffentlich nur anfaenglich :). Angst und Zweifel gehoeren dazu. Lampenfieber? Klar, haben auch wir. Aber abhalten darf uns das nicht, wenn wir uns veraendern wollen, leben wollen, erleben wollen.


‚Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern –  sich selbst.‘            Paul Anton de Lagarde

Vielleicht schon naechstes Jahr um diese Zeit, wenn uns dann Seebeine gewachsen sind, schauen wir zurueck und lachen ueber die Sorgen und Zweifel. Freuen tun wir uns darauf, aber auch auf den Weg dorthin – lang und spannend.

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