Segeln mit Kindern

Geruehrt oder Fassungslos?

Die Reaktionen auf unser Vorhaben sind vielfaeltig.

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Sprachlos, Atemlos, Fassungslos

sind einige, denen wir, mitsamt unserer Gesundheit, am Herzen liegen. Offensichtlich plagt sie die Sorge und die Angst treibt sie um. Angst vor dem Unbekannten. Das weite unbekannte Meer und ein Leben so abhaengig von seiner Gunst, ein Leben am Rande der Gesellschaft und mit Verzicht auf viele ihrer Normen und Sicherheiten.

Und ganz ehrlich: auch ich bin nicht frei von diesen Gefuehlen. Wenn sich der Tag dem Ende neigt und ich mal wieder Streit schlichte, mal wieder Windeln wechsele, mal wieder Wachsmalstift aus dem Teppich kratze, mal wieder Essen koche,auftische, hineinfuettere, vom Boden auflese und abraeume; wenn ich mal wieder koerbeweise Waesche falte, mal wieder Klebe vom antiken Esstisch wische und zum 28ten Mal an diesem Tage erklaere warum es heute regnet, dann frage ich mich ob ich all diese tatsaechlich lieber auf einem 15 meter langen Boot tun moechte.

Ich frage mich, ob jemand von uns seekrank wird, ob die Kinder sich jemals an ihre Schwimmwesten gewoehnen werden, ob ich schlafen werde koennen wenn ich diejenige bin, die dafuer verantwortlich ist dass der Anker haelt…

Ruehrendes Verstaendniss

zeigen uns erstaunlich viele. Welch positive Ueberraschung – hatten wir uns doch fuer etliche Donnerwetter geruestet. Oft begleitet von einer kleinen Traene im Augenwinkel hoeren und spueren wir dass vor allem befreundete Familien, und Menschen in aehnlicher Familiensituation, verstehen worum es uns geht. Und sie und wir wissen dass es diese Chance nur einmal gibt. Nur einmal im Leben eines jeden heranwachsendes Kindes.

„Das wollte ich auch immer machen“

hoeren wir immer wieder. Aus allen Altersklassen. Und im Anschluss postwendend die Erklaerung warum es nicht moeglich war, ist und sein wird sich diesen Traum selbst zu erfuellen. Faellt mir darauf eine angemessene Reaktion ein? Schwer. „Tu’s doch einfach! Jetzt am besten.“

Paulo Coelho sagte „Só uma coisa torna um sonho impossível: o medo de fracassar.“                    

– „Nur eines macht einen Traum unmoeglich: die Angst zu scheitern.“

 

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